Bewegung im Lernalltag – Ihr Ausgleich zum intensiven Lernen
- Haidych

- 12. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

Die Vorbereitung auf die Fachsprachprüfung oder die Kenntnisprüfung verlangt viel Konzentration, Durchhaltevermögen und kognitive Leistung. Doch intensive Lernphasen stellen nicht nur geistige, sondern auch körperliche Anforderungen. Wer langfristig leistungsfähig und ausgeglichen bleiben will, braucht gezielte Regeneration – und genau hier kommt Bewegung ins Spiel.
Bewegung im Lernalltag: warum ist Bewegung so wichtig?
1.Steigerung der Konzentration
Regelmäßige Bewegung führt zur Aktivierung des sympathischen Nervensystems, wodurch verstärkt Katecholamine wie Noradrenalin (aus dem Locus coeruleus) und Dopamin (aus dem ventralen tegmentalen Areal) freigesetzt werden. Diese erhöhen die neuronale Erregbarkeit, steigern die Vigilanz, verbessern die Aufmerksamkeitsspanne und fördern das Arbeitsgedächtnis.
Gleichzeitig wird die Expression von neurotrophen Faktoren wie BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) stimuliert. BDNF unterstützt synaptische Plastizität, Neurogenese im Hippocampus und die langfristige Stabilisierung kognitiver Leistungen – Lernen wird dadurch auf zellulärer Ebene gefestigt.
2.Stressabbau und psychische Stabilität
Chronischer Lernstress aktiviert die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse), was zu einer erhöhten Ausschüttung von CRH → ACTH → Cortisol führt.Moderate körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauersport, führt zu einer negativen Rückkopplung auf diese Achse: Cortisol-Basalwerte sinken, die parasympathische Aktivität (Vagus) nimmt zu.
Zudem werden Endorphine, Serotonin und Anandamid freigesetzt, die stimmungsstabilisierend und anxiolytisch wirken. Bewegung fungiert somit als physiologisch wirksames Antidepressivum – mit belegter Wirkung auf Stressverarbeitung und emotionale Regulation.
3.Gesundheit und körperliche Entlastung
Längeres Sitzen – besonders in statischer Fehlhaltung – verursacht eine venöse Stase, verringert die Muskelpumpleistung der Beine und kann zu orthostatischer Dysregulation führen. Gleichzeitig kommt es durch eingeschränkte Haltung zu tonischen Muskelverspannungen (v. a. im Trapezius, Levator scapulae und Paravertebralmuskulatur) und reduzierter Synovialflüssigkeitsverteilung, was die Gelenkbelastung und Knorpeldegeneration begünstigt.
Regelmäßige Bewegung aktiviert den venösen Rückstrom, stimuliert die Lymphzirkulation und verbessert die Mikrozirkulation – entzündliche Reaktionen werden reduziert, die Muskulatur bleibt elastisch und die Kreislaufregulation stabil.
Unser Impuls von der brmi-Akademie:
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