top of page

„Man muss seinen ganz individuellen Lernweg finden" – die FSP-Erfolgsgeschichte von Frau M. Jovanović

vor 20 Stunden
4 Min. Lesezeit


Heute möchten wir einen besonderen Erfolg mit Ihnen teilen – einen Erfolg, der zeigt, wie weit man kommen kann, wenn Ausdauer, Selbstvertrauen und die Bereitschaft, sich den eigenen Unsicherheiten zu stellen, zusammenwirken. Unsere Kursteilnehmerin, Frau Jovanović, hat einen wichtigen persönlichen Meilenstein erreicht: Sie hat die Fachsprachprüfung (FSP) in Berlin beim ersten Versuch erfolgreich bestanden – nach einer längeren Pause zwischen ihrem Studienabschluss in der Zahnmedizin und dem Beginn ihrer Prüfungsvorbereitung. Im Gespräch mit uns erzählt sie, wie sie diese Lücke geschlossen hat, was sie in der Prüfung getragen hat und welche Erkenntnisse sie anderen Teilnehmenden mitgeben möchte.

Auf dem Bild ist eine Lehrkraft mit einem Tablet in einem modernen Unterrichtsraum.
Auf dem Bild ist eine Lehrkraft mit einem Tablet in einem modernen Unterrichtsraum.

Eine lange Pause als Ausgangspunkt

Nach einer längeren Berufspause musste sich Frau Jovanović vieles neu erschließen: fachsprachliche Begriffe, das sichere Lesen und Beschreiben von Röntgenbildern sowie einen selbstverständlichen Umgang mit der Kommunikation im Patientengespräch. Statt sich davon entmutigen zu lassen, ging sie die Sache mit bemerkenswerter Entschlossenheit an. Zu Beginn ihrer Vorbereitung nahm sie sich gezielt ihre grammatikalischen Schwächen vor, so Frau Jovanović, bevor sie sich mit wachsender Sicherheit den fachlichen Inhalten widmete.

Als besondere Hürde erwies sich für sie der schriftliche Teil der Prüfung – das Verfassen eines Arztbriefs innerhalb einer eng bemessenen Zeit. Dieser Teil sei ihr zunächst deutlich schwerer gefallen als erwartet, berichtet sie. Genau deshalb machte sie das zeitkritische Schreiben bewusst zu einem Schwerpunkt ihrer weiteren Vorbereitung – mit spürbarem Erfolg, wie sich später zeigen sollte.

Die eigene Lernstrategie finden

Auf ihrem Weg zur Prüfungsreife kombinierte Frau Jovanović mehrere Bausteine: einen brmi-Kurs mit klarem Fokus auf die FSP, einen sechswöchigen Aufenthalt in Frankfurt im Rahmen des vierten Moduls des brmi-KP-Vorbereitungskurses für Zahnmedizier*innen sowie eine eigenständige vierwöchige Vorbereitung vor der Prüfung, die sich fast ausschließlich auf Simulationen konzentrierte. Im Rückblick beschreibt sie besonders den zeitintensiven, fokussierten brmi-Kurs als entscheidenden Baustein ihrer Vorbereitung – er habe ihr geholfen, sich in kurzer Zeit spürbar sicherer zu fühlen, wie sie erklärt.

Ebenso wichtig war für sie, den eigenen Lernstil zu erkennen und konsequent zu nutzen. Freies Sprechen vor größeren Gruppen habe ihr zunächst Unbehagen bereitet, während sie im Rahmen der betreuten Einzelarbeit deutlich bessere Fortschritte gemacht habe, so Frau Jovanović. Ihre Erkenntnis daraus bringt sie auf den Punkt: „Man muss einfach seine eigene Art des Lernens finden und dann fleißig üben." Diese Selbsterkenntnis setzte sie konsequent um und passte ihre Vorbereitung gezielt an das an, was für sie persönlich funktionierte.

Souveränität in der Prüfung

In der eigentlichen Prüfungssituation zeigte sich, wovon Frau Jovanović am meisten profitierte: von ihrer Fähigkeit, auch unter Druck ruhig, klar und im eigenen Tempo zu sprechen. Bei der Fallvorstellung ließ sie sich von den Prüfenden gezielt lenken, ordnete ihre ursprüngliche Einschätzung souverän neu ein und begründete ihre Entscheidung nachvollziehbar. Was ihr zunächst wie eine persönliche Eigenheit erschienen sei – ihr bedächtiges, überlegtes Sprechtempo –, habe sich in der Prüfung als klarer Vorteil erwiesen, erzählt sie rückblickend mit sichtlicher Erleichterung.

Die Prüfenden bestätigten ihr das ausdrücklich und gaben ihr die Rückmeldung, dass sie sprachlich bereits vollständig für die Arbeit in einer Praxis gerüstet sei. Am Ende bestand Frau Jovanović die FSP mit genau dieser Einschätzung als tragendem Ergebnis: Ihre sprachliche Sicherheit habe den entscheidenden Unterschied gemacht, so ihr Fazit.

Zusammenhalt als Motivation


Neben der fachlichen und sprachlichen Vorbereitung hat Frau Jovanović vor allem die Atmosphäre in ihrem brmi-Kurs nachhaltig geprägt. Anfangs sei sie unsicher gewesen, ob sie nach einer längeren Lernpause mit den anderen mithalten könne, erinnert sie sich. Diese Sorge habe sich jedoch in keiner Weise bestätigt: Sowohl die Mitlernenden als auch die Dozierenden seien ihr durchgehend mit Unterstützung statt mit Bewertung begegnet. Genau dieser Zusammenhalt, so Frau Jovanović, habe ihr zusätzliche Motivation und Mut gegeben, dranzubleiben – ein Rückhalt, den sie im Nachhinein als entscheidend beschreibt.


Lernende arbeiten gemeinsam an Laptops in einer Gruppe und diskutieren die Lösung einer Aufgabe.
Lernende arbeiten gemeinsam an Laptops in einer Gruppe und diskutieren die Lösung einer Aufgabe.


Der nächste Schritt: die Kenntnisprüfung

Mit der bestandenen FSP hat Frau Jovanović eine wichtige Hürde gemeistert, blickt aber bereits mit Zuversicht nach vorn. Als Nächstes bereitet sie sich auf die Kenntnisprüfung vor und klärt derzeit unter anderem weitere Fördermöglichkeiten über die Arbeitsagentur. Parallel wägt sie ab, ob sie zunächst mit Berufserlaubnis in einer Praxis arbeitet und begleitend lernt, oder sich vorerst intensiver auf die Theorie und punktuelle Hospitationen konzentriert. Ergänzend plant sie einen Strahlenschutzkurs, um perspektivisch auch röntgen zu können.


Was Frau Jovanović anderen mit auf den Weg gibt


Aus ihrer eigenen Erfahrung leitet Frau Jovanović drei zentrale Empfehlungen für angehende FSP-Kandidatinnen und -Kandidaten ab. Zum einen rät sie zu selbstständigem Lernen begleitend zum Kursbesuch an der brmi-Akademie, da sich der eigene Wissensstand am klarsten im eigenständigen Üben zeige, wie sie betont. Zum anderen empfiehlt sie, zwischen der Vorbereitung auf die FSP und die anschließende Kenntnisprüfung möglichst keine längere Pause entstehen zu lassen, um Fachvokabular und Prüfungsroutine nicht wieder zu verlieren. Und schließlich habe es ihr geholfen, feste Redemittel für wiederkehrende Situationen – etwa Anamnesefragen oder die Struktur eines Arztbriefs – so weit zu automatisieren, dass sie ihr auch unter Prüfungsstress zuverlässig zur Verfügung standen, so Frau Jovanović abschließend.

Von der FSP direkt in die KP-Vorbereitung

Frau Jovanović zählt zu den Teilnehmerinnen, die FSP- und KP-Vorbereitung bei uns direkt aneinander anschließen – ein Konzept, das bewusst so gedacht ist. Wer die FSP bestanden hat, wartet nämlich ohnehin auf einen Termin zur Kenntnisprüfung. Diese Zeit lässt sich sinnvoll nutzen, um die fachsprachlichen Kenntnisse weiter zu vertiefen und sich parallel gezielt auf die KP vorzubereiten, statt sie ungenutzt verstreichen zu lassen.

Wer sich in einer ähnlichen Situation wie Frau Jovanović wiederfindet, findet in unserem Kursprogramm passende, aufeinander abgestimmte Module für FSP und KP – praxisnah und getragen von derselben unterstützenden Atmosphäre, die auch sie durch ihre Vorbereitung begleitet hat.

Bereit für den nächsten Schritt?

Ob FSP oder Kenntnisprüfung: Der Weg zur Approbation lässt sich leichter gehen, wenn die Vorbereitung zu Ihrem eigenen Lerntempo passt – genau wie bei Frau Jovanović. In unseren Kursen erhalten Sie praxisnahes Fachwissen, gezieltes Prüfungstraining und eine Kursgemeinschaft, die Sie unterstützt statt Sie unter Druck zu setzen.

Jetzt Kursplätze ansehen und buchen → Kostenlose Qualifizierungsanfrage | brmi-akademie.de

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page