Im November erinnern wir uns auch an den Weltdiabetestag – ein Anlass, um genauer hinzuschauen: Was ist Diabetes mellitus?
- Haidych

- 27. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Dez. 2025

Was wissen wir wirklich über die Zuckerkrankheit?
Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit – und doch bleibt das Wissen darüber oft oberflächlich. Der Weltdiabetestag ist Anlass, tiefer zu schauen:
Was passiert im Körper? Was sind Frühzeichen? Und was können wir tun – medizinisch und präventiv?
Was ist Diabetes mellitus?
Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, bei der der Körper den Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig regulieren kann – entweder, weil kein Insulin mehr produziert wird (Typ 1) oder weil die Körperzellen nicht mehr darauf reagieren (Typ 2). Unbehandelt führt das zu dauerhaften Schäden an Gefäßen, Nerven und Organen.
⚠️ Was macht Diabetes so gefährlich?
🔎 Woran erkenne ich Diabetes?
Häufige Warnzeichen sind:
– Starker Durst und häufiges Wasserlassen
– Ungewollter Gewichtsverlust
– Müdigkeit, Konzentrationsprobleme
– Infektanfälligkeit, schlecht heilende Wunden
– Sehstörungen
Viele Betroffene bemerken ihre Erkrankung erst spät – regelmäßige Checks sind entscheidend.
Nicht der erhöhte Zucker selbst, sondern die Folgeerkrankungen sind es, die Diabetes zu einer systemischen Gefahr machen. Dazu gehören:
– Kardiovaskuläre Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall)
– Neuropathien (Taubheitsgefühl, Schmerzen, diabetischer Fuß)
– Retinopathien (Sehstörungen bis zur Erblindung)
– Nephropathien (Nierenversagen mit Dialysepflicht)
Viele dieser Schäden entwickeln sich schleichend und bleiben anfangs unbemerkt.
Was wissen wir wirklich über die Zuckerkrankheit? Was können wir tun?
Typ-2-Diabetes ist in vielen Fällen vermeidbar. Bereits kleine Veränderungen im Lebensstil zeigen große Wirkung – auch in der Prävention.
🍽️ Bewusst essen – wenig Zucker, viel Ballaststoffe, gesunde Fette
🚶 Bewegung – 30 Minuten täglich reichen, um die Insulinwirkung zu verbessern
📉 Gewicht im Blick behalten – vor allem viszerales Bauchfett ist ein Risikofaktor
🧘 Stress reduzieren – auch psychische Belastung erhöht den Blutzucker
🩺 Früh erkennen – regelmäßige Vorsorge schützt vor Folgeerkrankungen
Relevanz für Fachsprach- und Kenntnisprüfung:
Fälle zu Diabetes Typ 1 und Typ 2, diabetischem Fuß oder Hypoglykämie gehören zu den häufigsten Prüfungsthemen. Unsere Teilnehmenden trainieren diese praxisnah und simulationsgestützt – sprachlich, fachlich und strukturiert.
Im Rahmen unseres Qualifizierungsprogramms ist das Thema Diabetes fest verankert. Ob in Fallbeispielen, Leitlinienanalyse oder Patientenschulung – unsere internationalen Ärzt:innen und Apotheker:innen lernen, wie Diabetes erkannt, therapiert und kommuniziert wird.

Besonderes Augenmerk legen wir auf:
– Diagnostik nach WHO- und Leitlinienkriterien
– Interpretation von HbA1c und Blutzuckerprofilen
– Medikamentöse Therapie (Metformin, Insulin, GLP-1, SGLT2 etc.)
– Komplikationsmanagement (z. B. diabetischer Fuß, Hypoglykämie)
– Prävention durch Ernährungs- und Bewegungskonzepte
brmi-Akademie – weil Aufklärung mehr ist als Information
Wir schulen medizinisches Wissen mit Relevanz – für Klinik, Praxis und Prüfung.
Der Weltdiabetestag ist für uns nicht nur ein Gedenktag, sondern eine pädagogische Aufgabe.







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